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Faverge-Saison 2026 ohne Maschineneinsatz abgeschlossen

Die Überwachung der Gletscherseen auf der Plaine Morte konnte im Sommer 2026 erfolgreich abgeschlossen werden. Dank der laufenden Messungen und der engen Zusammenarbeit der zuständigen Fachstellen konnte die Entwicklung der Seen jederzeit beurteilt und die notwendigen Massnahmen vorbereitet werden. Bereits Anfang Juni wurden die Überwachungsanlagen auf dem Gletscher installiert und in Betrieb genommen. Das zuständige Koordinationsgremium verfolgte die Entwicklung der Gletscherseen anschliessend laufend. Aufgrund der sehr warmen und trockenen Witterung im Juni und Juli entwickelte sich der Seepegel zunächst nur langsam. Ein Grund dafür war die sogenannte Sublimation, bei der Schnee und Eis aufgrund der trockenen Luft direkt vom festen in den gasförmigen Zustand übergehen. Nach den Niederschlägen Mitte Juli nahm das Seevolumen nochmals zu und erreichte in der Nacht… Weiterlesen »Faverge-Saison 2026 ohne Maschineneinsatz abgeschlossen

Update vom 27.07.2026

Seit dem Wochenende zeigt sich, dass der Gletschersee nun auch über den Trübbach selbständig und ohne Schäden zu verursachen abfliesst. Der Wasserstand des Sees nimmt damit auf natürlichem Weg weiter ab. Ein maschineller Eingriff war in diesem Jahr nicht notwendig.

Update vom 22. Juli 2026

Nach den Niederschlägen von Donnerstag bis Samstag vergangener Woche stieg das Seevolumen auf der Plaine Morte auf knapp 1,27 Mio. m³ an. Der Höchststand wurde in der Nacht auf Sonntag erreicht. Seither ist eine Abnahme des Seepegels festzustellen. Auf den aktuellen Aufnahmen ist bereits ein heller Saum rund um den See sichtbar, welcher auf die Absenkung des Wasserstandes hinweist. Der See weist weiterhin die für die Jahreszeit typischen täglichen Schwankungen auf, insgesamt zeigt sich jedoch ein deutlich sinkender Trend. Beim Ausfluss am Gletschertor ist bisher noch keine Reaktion feststellbar, weshalb im Trübbach aktuell noch keine Anzeichen eines natürlichen Seeauslaufs sichtbar sind. Die Situation wird weiterhin eng überwacht.

Update vom 17. Juli 2026

Die Sublimationsphase, bei der aufgrund der sehr trockenen Luft Schnee und Eis direkt vom festen in den gasförmigen Zustand übergingen, ist abgeschlossen. Die Temperaturen werden nun deutlich kühler. Die Niederschläge in Form der Gewitter der letzten Stunden haben nochmals zu einem stärkeren Pegelanstieg geführt, welcher inzwischen jedoch wieder abnimmt. Stand heute ist davon auszugehen, dass in der kommenden Woche ein Maschineneinsatz beim Abflusskanal erfolgen wird. Bildlegende: Beispiel einer Grafik, welche als Grundlage für die Beurteilung und Überlegungen der Kompetenzgruppe Plaine Morte dient.

Update vom 13. Juli 2026

Trotz der anhaltend heissen Witterung in den vergangenen Tagen und Wochen steigt der Seepegel derzeit nur langsam an. Ein Grund dafür ist unter anderem die sogenannte Sublimation: Durch die sehr trockene Luft geht Schnee und Eis direkt vom festen in den gasförmigen Zustand über, ohne vorher zu schmelzen. Aufgrund der aktuellen Datenlage kann mit dem Entscheid über einen allfälligen Maschineneinsatz noch zugewartet werden. Die Entwicklung wird weiterhin eng überwacht.

Update vom 30. Juni 2026

Heute hat die zweite Koordinationssitzung des Gremiums stattgefunden, das die Gletscherseen auf der Plaine Morte überwacht und bei Bedarf über Massnahmen entscheidet. Die sehr heissen Tage der vergangenen Woche haben die Entwicklung der Seen zusätzlich beeinflusst und zu einem weiteren Anstieg beigetragen. Aufgrund der aktuellen Datenlage kann aber mit einem Entscheid über einen möglichen Maschineneinsatz noch zugewartet werden. Die Situation wird weiterhin eng überwacht.

Update vom 07.07.2025

Der Gletschersee ist über das Wochenende langsam ausgelaufen ohne Überschwemmungen oder Schäden zu verursachen.

Update vom 03.07.2025

Die Überwachungsanlagen zeigen Tendenzen, dass der Seepegel sinkt. In Kombination mit der aktuellen Gewitterlage ist insbesondere an den Ufern von Trübbach und Simme Vorsicht vor Hochwasser geboten.

Überwachung läuft

Die Überwachungsanlagen auf dem Gletscher sind wieder installiert und aktiv.